Infektionsgefahr vor allem drinnen

Wo infizieren sich Menschen mit dem Corona-Virus? Das wollten Forscher aus Berlin herausfinden. Ihr Ergebnis: Menschen infizieren sich vor allem in ihrem eigenen Haushalt, bei Besuchen, bei der Arbeit sowie in Kitas und Schulen – also immer dann, wenn sie längere Zeit ohne Maske mit anderen in Innenräumen zusammen sind. Zu diesem Ergebnis kommen auch Fachleute für Aerosole. Das sind winzig kleine Tröpfchen. Menschen stoßen Aerosole zum Beispiel beim Atmen, Sprechen oder Niesen aus. In Innenräumen kann das Corona-Virus minutenlang in den Tröpfchen durch die Luft schweben. Auch die Aerosol-Forscher…

Über 60-Jährige können Impftermine buchen

In Baden-Württemberg können sich immer mehr Menschen gegen das Corona-Virus impfen lassen. Ab Montag, 19. April, ist auch die Altersgruppe der Menschen über 60 Jahren dran. Termine können schon jetzt über die Website www.impfterminservice.de oder die Hotline 116 117 gebucht werden. Es erfordert in der Regel etliche Versuche, bis ein Impftermin gefunden wird. Die Zuständigen rechnen mit einem großen Andrang. Die Öffnung für eine neue Altersgruppe wurde möglich, weil der Hersteller AstraZeneca Anfang April mehr Impfstoff geliefert hat. Diesen Impfstoff empfiehlt die Ständige Impfkommission seit Kurzem in erster Linie Menschen…

Bei Quarantäne muss weiter Lohn gezahlt werden

Wenn ein Arbeitnehmer oder eine Arbeitnehmerin in Quarantäne muss, darf er oder sie nicht zur Arbeit gehen. ArbeitgeberInnen dürfen den ArbeitnehmerInnen trotzdem nicht kündigen. Außerdem müssen die ArbeitgeberInnen den ArbeitnehmerInnen maximal sechs Wochen lang eine Entschädigung für den Verdienstausfall bezahlen. So steht es im Infektionsschutzgesetz. Diese Regelung gilt für alle ArbeitnehmerInnen. „Die Staatsangehörigkeit oder der Aufenthaltsstatus spielen (…) keine Rolle“, so der Pressesprecher des Sozialministeriums Baden-Württemberg auf Anfrage von tünews. Der Arbeitgeber bekommt das ausgezahlte Geld auf Antrag von der zuständigen Behörde zurück. Im Landkreis Tübingen ist das Regierungspräsidium Tübingen…

Tagesticket nur für Kreis-Tübinger, Testpflicht auch für Betriebe

Mehr Tests und mehr Kontrollen: Das ist die Strategie der Unistadt Tübingen. Das Modellprojekt zur Öffnung wird ab Mittwoch, 7. April, eingeschränkt. Ein Tagesticket zum Einkaufen in Einzelhandelsgeschäften im ganzen Stadtgebiet bekommen nach einem negativen Corona-Schnelltest nur Menschen, die im Kreis Tübingen wohnen oder in Tübingen arbeiten. Gaststätten und Cafés dürfen im Freien nicht mehr bewirten. Weder in der Innenstadt noch auf der Platanenallee oder am Österberg darf nach 20 Uhr Alkohol getrunken werden. In der Stadt sind unter anderem private Sicherheitskräfte und die Polizei unterwegs. Sie kontrollieren, ob alle…

Schule nach den Ferien: erst Fernunterricht, dann Testpflicht

Nach den Osterferien wird es in Baden-Württemberg zunächst nur Fernunterricht geben. Das gilt von Montag, 12. April, bis Freitag, 16. April. Ausnahmen gibt es nur für Prüfungsklassen und Sonderpädagogische Bildungs- und Beratungszentren. Abschlussklassen bleiben bei einem Wechsel von Präsenz- und Fernunterricht. Für SchülerInnen von Klasse 1 bis 7 wird eine Notbetreuung eingerichtet. Sie ist aber nur für Kinder von Eltern vorgesehen, die „zwingend auf eine Betreuung angewiesen sind“, wie das Kultusministerium schreibt. Ab dem 19. April soll es Wechselunterricht für alle Klassen geben. Das gilt allerdings nur, wenn die Zahl…

Viele Neuinfektionen: Ab 6. April gelten strengere Regeln

Im Landkreis Tübingen lag vier Tage hintereinander die Zahl der Neuinfektionen mit dem Corona-Virus über dem Grenzwert von 100. Deshalb hat das Gesundheitsamt Tübingen reagiert und die sogenannte Notbremse gezogen. Ab Dienstag, 6. April, gibt es folgende Beschränkungen: KundInnen können nur noch bestellte Ware abholen (Click&Collect), nicht mehr mit Termin einkaufen. Nur noch Gruppensport mit höchstens fünf Leuten aus maximal zwei Haushalten und Sportarten wie Golf sind erlaubt. Nagel-, Kosmetik-, Massage- und Tattoo-Studios müssen ebenso wie Sonnenstudios schließen. Museen, zoologische oder botanische Gärten und Gedenkstätten sind zu. Musik-, Kunst- und…

Hier gibt es Hilfe im Corona-Stress

Der Alltag ist eingeschränkt, Kontakte sind reduziert. Immer neue Meldungen über das Corona-Virus beunruhigen. Viele sorgen sich um ihre Zukunft. Einige sind in Quarantäne. Für all diese Fälle gibt es auf der Homepage des Landes Tipps und Telefonnummern von Hilfsorganisationen: www.baden-wuerttemberg.de, suchen unter „Hilfe für die Seele in der Coronazeit“. Eine Auswahl: Die Telefonseelsorge ist kostenlos und anonym 24 Stunden lang unter den Nummern 0800 1110111 und 1110222 bei Sorgen jeder Art zu erreichen. Das Info-Telefon Depression gibt unter 0800 3344533 Informationen zur Krankheit und hilft, Anlaufstellen zu finden. Eltern…

Arbeiten in Quarantäne

ArbeitnehmerInnen in Quarantäne haben nicht zwangsläufig frei. Das ist im Infektionsschutzgesetz und meist zusätzlich in Bestimmungen des Arbeitgebers genau geregelt. Nur wer in Quarantäne oder Absonderung – so heißt das im Behördendeutsch – tatsächlich erkrankt, also krankgeschrieben ist, muss nicht arbeiten. Alle anderen müssen je nach ihren Aufgabenbereichen und der vom Arbeitgeber gestellten technischen Ausstattung auch in Quarantäne ihrer Beschäftigung nachgehen. ArbeitnehmerInnen die normalerweise an Maschinen oder in Laboren arbeiten, können von ihrem Arbeitgeber auch andere Aufgaben zugeteilt bekommen, die sie dann zuhause erledigen müssen. tun21033101 Wer in Corona-Quarantäne muss,…

Rückkehr von Reisen nur mit Test und Quarantäne

Wer eine Reise ins Ausland macht, muss vor der Rückkehr nach Baden-Württemberg einen Corona-Test machen. Das gilt für alle Flugreisenden, egal aus welchen Ländern sie kommen. Kinder bis sechs Jahre müssen nicht getestet werden. Der Test darf frühestens 48 Stunden vor dem Abflug gemacht worden sein. Wer keinen negativen Test hat, darf nicht in das Flugzeug einsteigen. Diese Regel gilt vorerst bis 12. Mai. Aber auch Reisende, die mit dem Auto oder der Bahn aus einem Risikogebiet kommen, können nur mit einem negativen Test einreisen. Sie müssen sich vorher digital…

Baden-Württemberg verschärft Corona-Regeln ab 29. März

Immer mehr Menschen in Baden-Württemberg infizieren sich mit dem Corona-Virus. Deshalb gelten ab Montag, 29. März, verschärfte Regeln. Das steht in der neuen Corona-Verordnung des Landes. Neu ist die Maskenpflicht im Auto für alle Insassen, wenn jemand mitfährt, der aus einem anderen Haushalt kommt. Dann müssen alle medizinische oder FFP2-Masken tragen. Privat dürfen sich maximal fünf Menschen aus zwei Haushalten treffen. Kinder bis einschließlich 14 Jahre werden nicht mitgezählt. Buchhandlungen gehören nicht mehr wie Supermärkte und Drogerien zu Geschäften für den täglichen Bedarf. Deshalb dürfen dort nur noch Waren bestellt…